Flughafen Köln/Bonn

Flughafen Köln/Bonn: Das Frankfurter Modell zeigt erste Risse – die Fluggastkontrolle wird zur Flickschusterei

Özay Tarim

von Özay Tarim ver.di Gewerkschaftssekretär

Flughafen Köln/Bonn: Das Frankfurter Modell zeigt erste Risse – die Fluggastkontrolle wird zur Flickschusterei

Erst wurden Kontrollstunden reduziert und erfahrene Beschäftigte abgebaut. Nun werden die entstandenen Personallücken mit Sicherheitskräften aus Frankfurt gestopft. Ein aktuelles Schreiben von Securitas bestätigt jetzt unsere bisherige Kritik.

Mit der Einführung des sogenannten Frankfurter Modells hat der Flughafenbetreiber Köln/Bonn die Organisations- und Steuerungsverantwortung für die Fluggastkontrollen von der Bundespolizei übernommen. Verbunden wurde dieser Schritt mit dem Versprechen, die Kontrollen mithilfe moderner CT-Technik effizienter zu organisieren und die Abläufe für die Passagiere zu verbessern.

Wir haben das Frankfurter Modell als ver.di NRW von Beginn an klar kritisiert und vor den absehbaren Folgen einer vor allem auf Einsparungen ausgerichteten Personalplanung gewarnt. Denn Luftsicherheit ist und bleibt eine hoheitliche Aufgabe des Staates. Sie darf nicht nach kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen organisiert werden. Entscheidend sind ein dauerhaft hohes Sicherheitsniveau, verlässliche Arbeitsbedingungen und eine Personalbemessung, die den tatsächlichen Anforderungen des Flughafenbetriebs gerecht wird.

Die betriebliche Realität zeigt inzwischen, dass unsere Warnungen berechtigt waren.

Weniger Kontrollstunden – weniger Personal

Im Zuge der europaweiten Ausschreibung für die Fluggastkontrollen reduzierte der Flughafenbetreiber Köln/Bonn die Zahl der künftig abzurufenden Kontrollstunden. Damit setzte er die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die beim einzigen mit der Fluggastkontrolle beauftragten Sicherheitsunternehmen Securitas einen deutlichen Personalabbau zur Folge hatten.

Langjährig beschäftigte und erfahrene Luftsicherheitskräfte verließen das Unternehmen. Qualifiziertes Personal, das zuvor dauerhaft an den Fluggastkontrollen eingesetzt worden war, ging verloren. Dieser Personalabbau war nicht losgelöst von den Entscheidungen des Flughafenbetreibers. Er wurde durch die Verringerung des ausgeschriebenen Stundenvolumens maßgeblich vom Flughafenbetreiber verursacht.

Offenbar wurde davon ausgegangen, dass sich mit den neuen CT-Kontrollanlagen erhebliche Personaleinsparungen erzielen lassen. Moderne Technik kann die Beschäftigten unterstützen und Arbeitsabläufe verbessern. Sie ersetzt jedoch weder qualifizierte Kontrollkräfte noch eine verlässliche Personalreserve.

Hohe Passagierzahlen, technische Störungen, Krankheitsausfälle, Urlaubszeiten, Pausen und die aus Gründen des Gesundheitsschutzes erforderliche Rotation gehören zum betrieblichen Alltag. Eine seriöse Personalbemessung muss diese Faktoren von Anfang an berücksichtigen. Wer die Personalstärke nur für den theoretischen Idealfall kalkuliert, schafft keine verlässlichen Strukturen, sondern programmiert Personalengpässe vor.

Die betriebliche Realität erzählt eine andere Geschichte

Mit Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen werden nach unseren Informationen Beschäftigte der FraSec aus Frankfurt am Main am Flughafen Köln/Bonn eingesetzt. Sie sollen mit eigenen Teams an bis zu drei der insgesamt elf CT-Kontrollanlagen tätig werden.

Dabei achtet der Flughafenbetreiber offenbar auf eine klare organisatorische Trennung zwischen den Beschäftigten der FraSec und den Securitas-Teams. Die Beschäftigten beider Unternehmen sollen nicht miteinander vermischt, sondern jeweils in getrennten Teams eingesetzt werden.

Dieser Einsatz offenbart den zentralen Widerspruch des bisherigen Vorgehens: Durch die Vorgaben des Flughafenbetreibers wurden bei Securitas Kontrollstunden und Personal reduziert. Erfahrene Beschäftigte mussten das Unternehmen verlassen. Wenig später werden auf genau diesen Arbeitsplätzen Sicherheitskräfte eines anderen Unternehmens aus Frankfurt eingesetzt, um die entstandenen Personallücken während der Sommerreisezeit zu schließen.

Dabei handelt es sich nicht um eine Entlastungsmaßnahme für die verbliebenen Securitas-Beschäftigten. Das aus Frankfurt eingesetzte Personal dient dazu, die Personallücken zu füllen, die durch die vorherige Reduzierung der Kontrollstunden und den daraus folgenden Personalabbau überhaupt erst entstanden sind.

Hinzu kommt eine weitere Konstruktion: Das Sicherheitsunternehmen I-SEC ist am Flughafen Köln/Bonn durch den Flughafenbetreiber mit der Personal- und Warenkontrolle beauftragt. Obwohl I-SEC nicht den Auftrag zur Durchführung der Fluggastkontrollen erhalten hat, wurde das Unternehmen nach unseren Informationen vertraglich verpflichtet, rund 50 entsprechend qualifizierte Kontrollkräfte vorzuhalten, die bei Bedarf in der Fluggastkontrolle eingesetzt werden können.

Damit sichert sich der Flughafenbetreiber neben Securitas und den aus Frankfurt eingesetzten FraSec-Teams den Zugriff auf einen weiteren Personalkörper für mögliche Engpässe. Auch diese Beschäftigten sollen nicht die Stammbelegschaft bei Securitas dauerhaft entlasten. Sie werden bereitgehalten, um bei Personallücken kurzfristig einen weiteren Dienstleister heranziehen zu können.

Das Gesamtbild ist völlig widersprüchlich: Der Flughafenbetreiber reduziert die Kontrollstunden beim einzigen Auftragnehmer für die Fluggastkontrollen und verursacht damit Personalabbau bei Securitas. Gleichzeitig lässt er Beschäftigte der FraSec aus Frankfurt an bis zu drei CT-Kontrollanlagen einsetzen und verpflichtet I-SEC, weitere rund 50 qualifizierte Kontrollkräfte für mögliche Einsätze bereitzuhalten.

Das ist keine verlässliche und langfristig angelegte Personalplanung. Es ist der Versuch, selbst geschaffene Personallücken nachträglich mit Fremdpersonal und immer neuen organisatorischen Konstruktionen zu stopfen.

Wir nennen das Flickschusterei.

Das Schreiben von Securitas bestätigt unsere Kritik

Besonders aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang ein Mitarbeiterinformationsschreiben von Securitas aus der vergangenen Woche, das uns als ver.di NRW vorliegt.

Darin beschreibt das Unternehmen Securitas gegenüber seiner Belegschaft selbst die Entwicklung seit der Übernahme der Steuerungsverantwortung durch den Flughafenbetreiber. Das Schreiben stellt einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen den reduzierten Kontrollstunden, dem daraus folgenden Personalabbau und dem jetzigen Einsatz von Beschäftigten eines weiteren Sicherheitsunternehmens her.

Damit bestätigt der einzige Auftragnehmer für die Fluggastkontrollen im Kern genau die Entwicklung, vor der wir bereits vor Einführung des Frankfurter Modells gewarnt hatten: Der Flughafenbetreiber reduziert die Kontrollstunden. Bei Securitas wird daraufhin Personal abgebaut. Wenig später reicht die vorhandene Personalstärke offenbar nicht aus, sodass Beschäftigte eines anderen Unternehmens aus Frankfurt an den Kontrollanlagen eingesetzt werden.

Das Schreiben liest sich zugleich als deutliche Kritik von Securitas am Vorgehen des Flughafenbetreibers. Offenbar wurde das Unternehmen selbst von dem Einsatz der FraSec-Beschäftigten überrascht. Statt bei dem bereits beauftragten Dienstleister ausreichende Kontrollstunden und das dafür notwendige Personal vorzusehen, greift der Flughafenbetreiber nun auf ein zweites Unternehmen zurück.

Das erweckt den Eindruck, dass der Flughafenbetreiber seinem eigenen Auftragnehmer Securitas nicht zutraut, die von ihm selbst mitverursachten Personallücken zu schließen. Dabei wurden diese Lücken nicht durch die Beschäftigten geschaffen. Sie sind die Folge der vorgegebenen Stundenreduzierung und des daraus resultierenden Personalabbaus.

Wir sprechen dabei weder für Securitas noch für FraSec oder für die Firma I-SEC. Wir sprechen für die Beschäftigten der Fluggastkontrolle, die erleben mussten, wie erfahrene Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen verließen, während die Arbeitsbelastung für die verbliebene Belegschaft zunahm. Und wir sprechen für diejenigen, deren Arbeitsplätze durch eine auf Kante genähte Personalplanung zunehmend unsicher werden.

Warum die damalige Antwort des Flughafens zu kurz greift

Bereits Ende vergangenen Jahres hatte der Flughafenbetreiber Köln/Bonn unsere Kritik am Personalabbau gegenüber dem WDR zurückgewiesen. Sinngemäß wurde erklärt, die Personalplanung liege allein in der Verantwortung des beauftragten Sicherheitsunternehmens.

Diese Darstellung greift aus unserer Sicht als ver.di NRW deutlich zu kurz.

Selbstverständlich ist Securitas für die konkrete Dienst- und Einsatzplanung seiner Beschäftigten verantwortlich. Der Flughafenbetreiber legt mit der Ausschreibung, dem Auftragsvolumen und der Zahl der abzurufenden Kontrollstunden jedoch die entscheidenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen fest, innerhalb derer eine solche Personalplanung überhaupt möglich ist.

Wer weniger Kontrollstunden bestellt, reduziert das Arbeitsvolumen des Auftragnehmers. Dies hat zwangsläufig Folgen für dessen Personalbestand. Der Flughafenbetreiber kann daher nicht zunächst die Kontrollstunden verringern und anschließend den daraus folgenden Personalabbau allein dem Sicherheitsunternehmen zurechnen.

Das aktuelle Mitarbeiterinformationsschreiben von Securitas macht diesen Zusammenhang nun besonders deutlich. Der Personalabbau kann nicht losgelöst von den Entscheidungen des Flughafenbetreibers betrachtet werden. Er wurde durch dessen Reduzierung der Kontrollstunden maßgeblich verursacht.

Die damalige Zurückweisung unserer Kritik vom Flughafenbetreiber hält der betrieblichen Realität deshalb nicht stand.

Mehr als nur leere Wannen

Unsere Kritik richtet sich nicht nur gegen die Anzahl der eingesetzten Beschäftigten. Ebenso entscheidend sind die Zusammensetzung der Kontrollteams, die Organisation der Arbeitsabläufe und der Schutz der Beschäftigten vor dauerhafter körperlicher und psychischer Überlastung.

Ein wichtiges Beispiel ist die Wannenrückführung. Außenstehende mögen darin eine einfache Hilfstätigkeit sehen. Tatsächlich war diese Position bislang Bestandteil des Kontrollteams und erfüllte mehrere wichtige Funktionen. Sie unterstützte einen geordneten Kontrollablauf und ermöglichte zugleich den Wechsel zwischen unterschiedlich belastenden Tätigkeiten.

Die Arbeit an den Kontroll- und Auswertungspositionen verlangt über längere Zeit höchste Konzentration. Die Wannenrückführung bot den Beschäftigten innerhalb des Teams eine zeitweise körperliche und mentale Entlastung, ohne dass sie den sicherheitsrelevanten Bereich verlassen mussten. Sie war damit eine wichtige Position im Rotationssystem und hatte auch unter arbeitswissenschaftlichen und gesundheitlichen Gesichtspunkten eine klare Bedeutung.

Nach unseren Informationen wurde diese Aufgabe nun aus den eigentlichen Kontrollteams herausgelöst und an die Kölner JTO Gebäudemanagement GmbH vergeben. Damit wird eine bislang in die Teamarbeit und die Rotation eingebundene Tätigkeit organisatorisch von den Luftsicherheitskontrollen getrennt.

Mit dem Wegfall dieser Entlastungsposition steigt die Belastung für die verbleibenden Luftsicherheitskräfte. Sie müssen länger auf besonders konzentrationsintensiven Positionen eingesetzt werden, weil eine weniger belastende Tätigkeit aus der Rotation herausgenommen wurde. Die Arbeit wird dadurch nicht weniger. Sie wird lediglich anders verteilt und für die verbleibenden Beschäftigten weiter verdichtet.

Zugleich gelten für die Beschäftigten eines Gebäudemanagementunternehmens andere und voraussichtlich deutlich günstigere tarifliche Bedingungen als für qualifizierte Luftsicherheitskräfte. Aus unserer Sicht als ver.di NRW spricht vieles dafür, dass diese Auslagerung auch aus wirtschaftlichen Erwägungen vorgenommen wurde. Eine bislang von tarifgebundenen Luftsicherheitskräften ausgeführte Aufgabe wird aus dem Kontrollteam herausgelöst und an ein Unternehmen vergeben, dessen Beschäftigte nach anderen tariflichen Bedingungen bezahlt werden.

Damit werden nicht nur Kosten verlagert. Es wird zugleich eine für die Gesundheit und die Belastungssteuerung der Beschäftigten wichtige Arbeitsposition aus dem Team herausgerissen.

Sicherheitsrelevante Abläufe und notwendige Entlastungspositionen dürfen nicht danach organisiert werden, wo eine Tätigkeit vermeintlich günstiger eingekauft werden kann. Gesundheitsschutz, sichere Arbeitsabläufe und die Qualität der Fluggastkontrollen müssen Vorrang vor kurzfristigen Einsparungen haben.

Moderne Technik braucht qualifizierte Beschäftigte

Wir stellen die Vorteile moderner CT-Technik nicht infrage. Sie kann Kontrollprozesse verbessern, die Auswertung unterstützen und Abläufe für Passagiere und Beschäftigte weiterentwickeln.

Sie macht den Menschen aber nicht entbehrlich.

Luftsicherheitskontrollen sind keine vollständig automatisierten Vorgänge. Auffälligkeiten müssen von qualifizierten Beschäftigten bewertet, Nachkontrollen durchgeführt und sicherheitsrelevante Entscheidungen verantwortungsvoll getroffen werden. Am Ende entscheidet weiterhin der Mensch, ob ein Vorgang ordnungsgemäß abgeschlossen werden kann.

Auch moderne Technik ist nicht frei von Störungen und Fehlfunktionen. Das wurde bereits am 13. Februar 2026 deutlich, unmittelbar nach der Inbetriebnahme der neuen CT-Kontrollanlagen. An diesem Tag kam es zu einer Terminalräumung, die nach den damals vorliegenden Informationen offenbar auch durch technische Probleme im Zusammenhang mit den neuen Kontrollanlagen ausgelöst wurde. Die Folgen waren lange Wartezeiten, verärgerte Fluggäste und verunsicherte Beschäftigte.

Gerade solche Ereignisse zeigen, dass Technik nur unterstützen kann. Sie darf niemals als Begründung dienen, qualifiziertes Personal abzubauen oder Personalreserven auf ein Minimum zu reduzieren.

Eine nachhaltige Personalplanung darf sich nicht an einem technisch idealisierten Regelbetrieb orientieren. Sie muss auch technische Störungen, Belastungsspitzen, Urlaubszeiten, Krankheitsausfälle, notwendige Pausen und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten einbeziehen.

Wer Personal nur für den rechnerischen Mindestbedarf vorsieht, organisiert keine verlässliche Luftsicherheit. Er verlagert die Risiken auf die Beschäftigten, die Passagiere und den laufenden Flughafenbetrieb.

Luftsicherheit braucht Verlässlichkeit statt Flickschusterei

Die aktuellen Entwicklungen am Flughafen Köln/Bonn bestätigen unsere Kritik am Frankfurter Modell. Erst reduziert der Flughafenbetreiber die Kontrollstunden. Darauf folgt ein erheblicher Personalabbau beim einzigen Auftragnehmer der Fluggastkontrollen. Anschließend werden Beschäftigte aus Frankfurt an bis zu drei der insgesamt elf CT-Kontrollanlagen eingesetzt, während mit I-SEC ein weiteres Sicherheitsunternehmen rund 50 qualifizierte Kontrollkräfte für mögliche Einsätze bereithalten muss.

Gleichzeitig wird mit der Wannenrückführung eine wichtige Entlastungsposition aus den Kontrollteams herausgelöst und an ein Gebäudemanagementunternehmen vergeben.

Für uns als ver.di NRW ist klar: Bei der Ausgestaltung des Frankfurter Modells spielen wirtschaftliche Erwägungen und das Ziel, Personal- und Kontrollkosten zu reduzieren, eine entscheidende Rolle. Luftsicherheit darf jedoch nicht zu einem Feld werden, auf dem zunächst Kontrollstunden und Personal abgebaut und die dadurch entstehenden Lücken anschließend mit Fremdpersonal und immer neuen organisatorischen Übergangslösungen geschlossen werden.

Das Frankfurter Modell entwickelt sich am Flughafen Köln/Bonn zunehmend zu einer Fehlentwicklung. Die Entscheidungen der vergangenen Monate müssen korrigiert werden. Notwendig sind ausreichend bestellte Kontrollstunden, eine verlässliche Personalbemessung, der Erhalt erfahrener Beschäftigter und Arbeitsbedingungen, die einen dauerhaft sicheren und gesunden Einsatz ermöglichen.

Luftsicherheit ist eine hoheitliche Aufgabe des Staates. Sie braucht klare und verbindliche Verantwortlichkeiten, ausreichend qualifiziertes Personal und Beschäftigte, die ihre verantwortungsvolle Arbeit unter guten und verlässlichen Bedingungen ausüben können.

Wer zunächst Kontrollstunden reduziert, dadurch erfahrenes Personal verliert und wenig später mehrere weitere Sicherheitsunternehmen benötigt, hat keine tragfähige Personalplanung geschaffen. Er hat eine Fehlentwicklung eingeleitet, die im Interesse der Beschäftigten, der Passagiere und der Sicherheit dringend korrigiert werden muss.

Wir nennen das Flickschusterei in der Fluggastkontrolle!